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Für gerechte und starke Gesellschaften weltweit: Was bedeutet feministische Entwicklungspolitik?

Unter dem Motto „Aufbruch in eine feministische Entwicklungspolitik“ hat Bundesministerin Svenja Schulze im März 2023 die Eckpunkte der neuen BMZ-Strategie zur feministischen Entwicklungspolitik vorgestellt.

Die deutsche Entwicklungspolitik engagiert sich für starke und gerechte Gesellschaften weltweit. Denn: Nur da, wo alle Menschen gleichberechtigt am politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben teilhaben, sind Gesellschaften stabil und friedlich. Dabei geht es bei der feministischen Entwicklungspolitik darum, in partnerschaftlicher Zusammenarbeit Gleichberechtigung weiter voranzutreiben. Denn obwohl sie ein Menschenrecht ist, ist in keinem Land der Welt eine echte Gleichberechtigung erreicht. Das bestätigt auch der Global Gender Gap Report des Weltwirtschaftsforums. Demnach dauert es noch 132 Jahre, bis vollkommene Geschlechtergleichstellung erreicht ist – sofern das bisherige Tempo beibehalten wird. Um den Prozess effektiv zu beschleunigen, verfolgt das BMZ nun die Strategie der feministischen Entwicklungspolitik.

Global Gender Gap Report

„Gleichstellung ist ein Menschenrecht. Das klarzustellen und Bewusstsein hierfür zu schaffen, bleibt eine fortwährende Aufgabe.“

- Svenja Schulze, Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Weltweit werden Menschen diskriminiert und unterdrückt: aufgrund ihres Geschlechts, ihres Alters, ihrer Religion oder aus vielen anderen Gründen. Frauen und Mädchen bilden dabei die größte benachteiligte Gruppe. Sie sind häufig Gewalt ausgesetzt, ihre Rechte werden in zahlreichen Bereichen eingeschränkt, sie verfügen über weniger Ressourcen und sind noch immer in Parlamenten nicht angemessen repräsentiert.

Warum feministische Entwicklungspolitik?

Die feministische Entwicklungspolitik liefert Lösungsansätze gegen Diskriminierung und Unterdrückung. Und sie rückt Frauen in ihrer wichtigen Rolle als Wissensträgerinnen und Entscheidungsträgerinnen ins Zentrum. Es geht im Kern um eine weltweite Bewegung für mehr Gerechtigkeit – und darum, das Potenzial aller auszuschöpfen.

„Leitprinzipien unserer feministischen Entwicklungspolitik sind die ‚3 R‘: Rechte, Repräsentanz, Ressourcen.“

- Dr. Bärbel Kofler, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Die neue Strategie des BMZ zur feministischen Entwicklungspolitik basiert auf einem ausführlichen Konsultationsprozess. Das Ministerium hat sich dabei im Jahr 2022 intensiv mit zivilgesellschaftlichen Organisationen und Expertinnen und Experten aus dem Globalen Süden und dem Globalen Norden ausgetauscht.

SDG 5: Geschlechtergleichheit

Mit der Agenda 2030 hat sich die Weltgemeinschaft 17 Ziele (Sustainable Development Goals, SDGs) für eine sozial, wirtschaftlich und ökologisch nachhaltige Entwicklung gesetzt. SDG 5 setzt fest, Geschlechtergerechtigkeit und Selbstbestimmung für alle Frauen und Mädchen zu erreichen.

„SDG 5 ist ein Schlüsselfaktor für die gesamte Nachhaltigkeitsagenda“, sagte Dr. Bärbel Kofler, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, bei der Veranstaltung zum 60-jährigen Jubiläum des Seminars für Ländliche Entwicklung (SLE) der Humboldt-Universität zu Berlin. „Wir können die Überwindung von Armut und Hunger ohne eine echte Gleichstellung nicht erreichen. Deswegen brauchen wir jetzt eine dezidiert feministische Entwicklungspolitik! Eine Politik, die die Überwindung geschlechtsspezifischer Ungleichheiten zum Ziel hat. Nur so können wir auch die anderen Nachhaltigkeitsziele erreichen“, so Dr. Kofler weiter.

Agenda 2030

Für Ziel 5 stark machen

Den Projekten des DAJW liegt ebenfalls die Agenda 2030 zu Grunde – einschließlich Ziel 5. So gab es bereits verschiedene Projekte von Jugendgruppen im Rahmen unserer Programmlinie Teams up!, die sich mit Geschlechtergerechtigkeit beschäftigen: Gemeinsam setzen sich das Pfadfinderinnenwerk St. Georg e.V. aus Deutschland und die Rwanda Girl Guides Association aus Ruanda im Projekt „Closing the Gap (after a pandemic) - Equality and an end to gender-based violence“ für SDG 5 ein. Das Projekt läuft noch bis Ende des Jahres und geht besonders auf die negativen Auswirkungen der Corona Pandemie auf die Entwicklungsmöglichkeiten junger Mädchen ein. Durch den Austausch soll vor allem erforscht werden, warum die Lücke der Ungerechtigkeit während der Pandemie gewachsen ist und wie wir jetzt sichere Räume für Mädchen schaffen können – damit alle Kinder ihr Potenzial entfalten können.

Quellen und weiterführende Informationen

Das BMZ stellt die feministische Entwicklungspolitik vor:

https://www.bmz.de/de/themen/feministische-entwicklungspolitik

Und:

Feministische Entwicklungspolitik (bmz.de)

Rede von Dr. Bärbel Kofler, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, bei der Veranstaltung zum 60-jährigen Jubiläum des Seminars für Ländliche Entwicklung (SLE) der Humboldt-Universität zu Berlin:

Zur Rede

Utopien, gesammelt von UN Women:

Internationaler Frauentag 2023 - UN Women Deutschland

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