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Deutsch-Afrikanisches Jugendwerk
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Networking in Accra: Erfolgreicher Workshop zur Zukunft des DAJW

Erstmals fand eine Veranstaltung des Deutsch-Afrikanischen Jugendwerks auf afrikanischem Boden statt: Vom 30.10. bis 03.11.2022 hatte das DAJW zum Networking-Workshop in die ghanaische Hauptstadt Accra geladen. Austausch, Vernetzung und Beratung standen bei dem viertägigen Treffen im Fokus, bei dem sich neben Vertreterinnen und Vertretern von Engagement Global insgesamt 22 Personen aus Zivilgesellschaft, Verbänden und Organisationen einbringen konnten. Die Ergebnisse der Diskussionen fließen nun in einen Prozess zur Auswertung der Pilotphase des DAJW ein.

Fast 300 Personen aus Deutschland und aus unterschiedlichen afrikanischen Staaten hatten sich in einem offenen Prozess um eine Teilnahme am ersten Networking-Workshop des Deutsch-Afrikanischen Jugendwerks beworben. Am Ende wurden es 22 Teilnehmende aus Benin, Ghana, Namibia, Sambia, Tansania, Uganda und Deutschland, die sich vier Tage lang zu Zukunftsfragen des DAJW austauschen konnten. Im Ergebnis sind dabei Impulse und Handlungsempfehlungen für Engagement Global entwickelt worden, wie das DAJW den Austausch von Jugendlichen und jungen Fachkräften zwischen Deutschland und afrikanischen Ländern nachhaltig fördern sollte.

  • Das Bild zeigt drei Teilnehmende des Workshops bei einem Gespräch.
    Angeregter Austausch. Beim Market Place am ersten Tag hatten alle Teilnehmenden die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen.
  • Das Bild zeigt zwei Teilnehmerinnen des Workshops vor einem aufgeklappten Laptop. Die eine Teilnehmerin erläutert der anderen, was auf dem Bildschirm zu sehen ist.
    Woran arbeite ich und wofür engagiere ich mich? Der Market Place bot die Gelegenheit, dies von den anderen Workshop-Teilnehmenden zu erfahren und Ideen auszutauschen.
  • Das Bild zeigt eine lächelnde Teilnehmerin. Sie schaut zu, wie ein anderer Teilnehmer etwas auf einen Zettel schreibt.
    Viel Potential und eine ganze Menge Fachwissen: Die vielfältigen Hintergründe und Erfahrungen der Akteure waren eine Voraussetzung für einen erfolgreichen Workshop.
  • Das Bild zeigt die Teilnehmerin Svenja Bloom vor einem Plakat. Sie lächelt in die Kamera.
    Svenja Bloom hat an Team works! teilgenommen. In Uganda hat sie Anfang des Jahres bei einer NGO hospitiert, die Menschen im ländlichen Raum unterstützt. Beim Workshop konnte sie ihre Erfahrungen einbringen.
  • Das Bild zeigt die Teilnehmenden Kerstin Giebel, Lenin Kazoba und Oscar Ogole. Sie sitzen nebeneinander auf dem Boden und lachen in die Kamera.
    Daumen hoch: Kerstin Giebel, Lenin Kazoba und Oscar Ogole.
  • Das Bild zeigt eine Gruppe von Teilnehmenden, die einer Mitarbeiterin von Solar Taxi zuhören. Sie stehen in einer Werkstatt des Unternehmens.
    Besuch bei Solar Taxi. Das Unternehmen aus Accra rüstet Autos und Motorroller auf Solar- und E-Betrieb um.
  • Das Bild zeigt Laurence Bayer, Projektleiterin für das DAJW mit einer Gruppe Teilnehmenden. Sie stehen in der Werkstatt von Solar Taxi.
    Laurence Bayer arbeitet als Projektleiterin für Team works! beim Senior Experten Service.
  • Das Bild zeigt Laurence Bayer und Erica Kusi Amponsah, sowie eine Mitarbeiterin von Solar Taxi in der Werkstatt des Unternehmens.
    Solar Taxi beschäftigt zu einem Großteil Frauen und setzt sich neben dem Umweltschutz auch für die Gleichberechtigung der Geschlechter ein. Erica Kusi Amponsah (in der Bildmitte) ist Ingenieurin bei Solar Taxi und ehemalige Team works! Teilnehmerin.
  • Das Bild zeigt eine Gruppe von Teilnehmenden, die ein Selfie auf der Dachterrasse von Solar Taxi machen.
    Über den Dächern von Accra: Zeit für eine Fotosession.
  • Das Bild zeigt drei Teilnehmende des Workshops bei einem Gespräch.
    Angeregter Austausch. Beim Market Place am ersten Tag hatten alle Teilnehmenden die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen.
  • Das Bild zeigt zwei Teilnehmerinnen des Workshops vor einem aufgeklappten Laptop. Die eine Teilnehmerin erläutert der anderen, was auf dem Bildschirm zu sehen ist.
    Woran arbeite ich und wofür engagiere ich mich? Der Market Place bot die Gelegenheit, dies von den anderen Workshop-Teilnehmenden zu erfahren und Ideen auszutauschen.
  • Das Bild zeigt eine lächelnde Teilnehmerin. Sie schaut zu, wie ein anderer Teilnehmer etwas auf einen Zettel schreibt.
    Viel Potential und eine ganze Menge Fachwissen: Die vielfältigen Hintergründe und Erfahrungen der Akteure waren eine Voraussetzung für einen erfolgreichen Workshop.
  • Das Bild zeigt die Teilnehmerin Svenja Bloom vor einem Plakat. Sie lächelt in die Kamera.
    Svenja Bloom hat an Team works! teilgenommen. In Uganda hat sie Anfang des Jahres bei einer NGO hospitiert, die Menschen im ländlichen Raum unterstützt. Beim Workshop konnte sie ihre Erfahrungen einbringen.
  • Das Bild zeigt die Teilnehmenden Kerstin Giebel, Lenin Kazoba und Oscar Ogole. Sie sitzen nebeneinander auf dem Boden und lachen in die Kamera.
    Daumen hoch: Kerstin Giebel, Lenin Kazoba und Oscar Ogole.
  • Das Bild zeigt eine Gruppe von Teilnehmenden, die einer Mitarbeiterin von Solar Taxi zuhören. Sie stehen in einer Werkstatt des Unternehmens.
    Besuch bei Solar Taxi. Das Unternehmen aus Accra rüstet Autos und Motorroller auf Solar- und E-Betrieb um.
  • Das Bild zeigt Laurence Bayer, Projektleiterin für das DAJW mit einer Gruppe Teilnehmenden. Sie stehen in der Werkstatt von Solar Taxi.
    Laurence Bayer arbeitet als Projektleiterin für Team works! beim Senior Experten Service.
  • Das Bild zeigt Laurence Bayer und Erica Kusi Amponsah, sowie eine Mitarbeiterin von Solar Taxi in der Werkstatt des Unternehmens.
    Solar Taxi beschäftigt zu einem Großteil Frauen und setzt sich neben dem Umweltschutz auch für die Gleichberechtigung der Geschlechter ein. Erica Kusi Amponsah (in der Bildmitte) ist Ingenieurin bei Solar Taxi und ehemalige Team works! Teilnehmerin.
  • Das Bild zeigt eine Gruppe von Teilnehmenden, die ein Selfie auf der Dachterrasse von Solar Taxi machen.
    Über den Dächern von Accra: Zeit für eine Fotosession.

Unter den Teilnehmenden fanden sich Vertreterinnen und Vertreter sowie ehemalige Teilnehmende von Teams up! und Team works! – den beiden Programmlinien des DAJW für Jugendgruppenaustausch und den Austausch junger Fachkräfte. Darüber hinaus konnten einige Akteurinnen und Akteure ihr Fachwissen und ihre Ideen einbringen, die zuvor noch keine engeren Berührungspunkte mit dem DAJW hatten. Denn darauf kam es letztlich an: Einen guten Mix an fundierten Meinungen zu hören sowie einschlägige Erfahrungen von Menschen einzubeziehen, denen der deutsch-afrikanische Jugendaustausch am Herzen liegt.

  • Das Bild zeigt eine Gruppe von Workshop-Teilnehmenden beim Tanzen bei der Organisation DUNK Grassroots. Im Vordergrund sieht man den Tanzlehrer.
    Zu Besuch bei DUNK Grassroots. Neben Basketball und Boxen bietet die Organisation aus Jamestown, die bereits Partner bei Teams up! ist, auch Tanz-Workshops für Kinder und Jugendliche aus dem Stadtteil an...
  • Das Bild zeigt eine Gruppe von Workshop-Teilnehmenden beim Tanzen bei der Organisation DUNK Grassroots. Im Vordergrund sieht man den Tanzlehrer.
    … Das sorgt auch bei den Workshop-Teilnehmenden für Begeisterung.
  • Teilnehmende des Workshops sitzen in einem Raum bei DUNK in Jamestown.
    Bei DUNK in Jamestown.
  • Das Bild zeigt eine große Gruppe auf dem Geländer von DUNK Grassroots in Jamestown. Die Gruppe besteht aus Workshopteilnehmenden, Mitgliedern von DUNK und von den Rising Lions.
    Teil des Besuchs bei DUNK war eine Gruppe der „Rising Lions Ghana“. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die sich für gerechte Bildung einsetzen, waren frisch aus Deutschland zurückgekehrt, wo die erste Begegnung ihres Teams up!-Austauschprojektes stattgefunden hat.
  • Das Bild zeigt zwei Personen beim Basketballspielen.
    Der Basketballcourt von DUNK will natürlich auch ausprobiert werden.
  • Das Bild zeigt drei Personen beim Workshop in der AHK in Accra.
    Team works! Ein Teil der Workshop-Gruppe war am vorletzten Workshoptag in der deutschen Außenhandelskammer in Accra zu Gast, um sich über Potential und Ausrichtung der Programmlinie auszutauschen. Unter ihnen auch Alex Martin Musiime (in der Bildmitte), der als Fachkraft seine Team works! Hospitation bereits hinter sich hat.
  • Das Bild zeigt einen Konferenzraum. Im Vordergrund sieht man eine Person in der Rückansicht, die neben einem Flipchart steht. Drei Personen an einem Tisch hören ihr zu.
    Zu Gast bei der AHK in Accra.
  • Das Bild zeigt eine Gruppe von Workshop-Teilnehmenden beim Tanzen bei der Organisation DUNK Grassroots. Im Vordergrund sieht man den Tanzlehrer.
    Zu Besuch bei DUNK Grassroots. Neben Basketball und Boxen bietet die Organisation aus Jamestown, die bereits Partner bei Teams up! ist, auch Tanz-Workshops für Kinder und Jugendliche aus dem Stadtteil an...
  • Das Bild zeigt eine Gruppe von Workshop-Teilnehmenden beim Tanzen bei der Organisation DUNK Grassroots. Im Vordergrund sieht man den Tanzlehrer.
    … Das sorgt auch bei den Workshop-Teilnehmenden für Begeisterung.
  • Teilnehmende des Workshops sitzen in einem Raum bei DUNK in Jamestown.
    Bei DUNK in Jamestown.
  • Das Bild zeigt eine große Gruppe auf dem Geländer von DUNK Grassroots in Jamestown. Die Gruppe besteht aus Workshopteilnehmenden, Mitgliedern von DUNK und von den Rising Lions.
    Teil des Besuchs bei DUNK war eine Gruppe der „Rising Lions Ghana“. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die sich für gerechte Bildung einsetzen, waren frisch aus Deutschland zurückgekehrt, wo die erste Begegnung ihres Teams up!-Austauschprojektes stattgefunden hat.
  • Das Bild zeigt zwei Personen beim Basketballspielen.
    Der Basketballcourt von DUNK will natürlich auch ausprobiert werden.
  • Das Bild zeigt drei Personen beim Workshop in der AHK in Accra.
    Team works! Ein Teil der Workshop-Gruppe war am vorletzten Workshoptag in der deutschen Außenhandelskammer in Accra zu Gast, um sich über Potential und Ausrichtung der Programmlinie auszutauschen. Unter ihnen auch Alex Martin Musiime (in der Bildmitte), der als Fachkraft seine Team works! Hospitation bereits hinter sich hat.
  • Das Bild zeigt einen Konferenzraum. Im Vordergrund sieht man eine Person in der Rückansicht, die neben einem Flipchart steht. Drei Personen an einem Tisch hören ihr zu.
    Zu Gast bei der AHK in Accra.

„Leave no one behind” – das gilt auch für den Jugendaustausch

Einen Beitrag zur Erreichung der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDG) zu leisten – das ist Kennzeichen eines jeden vom DAJW geförderten Projektes. Und insbesondere der Weiterverbreitung der Nachhaltigkeitsziele durch die jungen Menschen, die an den Projekten teilnehmen, wurde von Seiten der Workshop-Teilnehmenden ein hoher Stellenwert zugeschrieben: Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen sollen in Zukunft (noch) stärker als bisher als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren für die SDG agieren können. Darüber hinaus wurde der Wunsch sehr deutlich, die Programme des DAJW stärker darauf zu fokussieren, besonders benachteiligten Jugendlichen den Zugang zu den Programmen zu erleichtern. Ganz im Sinne von „Leave no one behind“, dem zentralen Versprechen der SDG.

Nicht nur aus Sicht von Julia Escher, Leiterin des Deutsch-Afrikanischen Jugendwerks, war der Austausch in Accra ein Erfolg: „Der Workshop war eine tolle Gelegenheit, mit relevanten Personen aus afrikanischen Ländern und aus Deutschland produktiv und zielführend ins Gespräch zu kommen und ihre Sicht auf das Deutsch-Afrikanische Jugendwerk kennenzulernen – außerdem drängende Themen gemeinsam zu diskutieren. Uns ist deutlich geworden, dass das DAJW – gemeinsam mit Zivilgesellschaft und Wirtschaft – auch in Zukunft eine tragende Rolle bei der Vernetzung und Unterstützung von aktiven Jugendlichen unterschiedlicher Herkunft spielen kann.“

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