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Feuer und Flamme für Team works!

Junger Feuerwehrmann macht Fachkräfteaustausch in Kenia

Als erster Teilnehmer aus Deutschland von Team works! hat der freiwillige Feuerwehrmann Julian Schwab im letzten November einen SES-Einsatz zur Ausbildung von Feuerwehrleuten an Atemschutzgeräten in Kenia unterstützt. Drei Wochen hat er gemeinsam mit seinem Tandem-Partner und SES-Experten Oliver Elsner im Kilifi County Lehrgänge bei vier verschiedenen Feuerwachen im County gegeben und dabei gemerkt, wie wertvoll ein Perspektivwechsel ist.

Julian Schwab macht ein Selfie von sich in vollständiger Ausrüstung und mit Atemschutzmaske. Im Hintergrund sind weitere Kurs-Teilnehmende in Ausrüstung zu sehen.
Mittendrin statt nur dabei - Julian Schwab hat gemeinsam mit den kenianischen Kolleginnen und Kollegen neue Taktiken und Einsätze erprobt und dabei Einblicke in andere Techniken erhalten.

Horizonte erweitern und voneinander lernen

Für den 27-jährigen aus der Nähe von Fulda war es die erste Reise nach Kenia. Während seiner dreiwöchigen Hospitation konnte er neben professionellen Erfahrungen auch viele persönliche Eindrücke sammeln: „Die Hospitation in Kenia war eine sehr interessante Erfahrung, die mich in meiner persönlichen Entwicklung viele Schritte nach vorne gebracht und in vielerlei Hinsicht bereichert hat - zum einen im fachlichen Austausch mit meinem Tandempartner und den Ausbildern als auch mit den kenianischen Einsatzkräften vor Ort.“

Die Feuerwehr Kilifi County Fire & Rescue Service wurde 1996 gegründet und besteht aus vier Feuerwachen in der Region. Im Januar 2021 erhielt die Feuerwehr eine umfangreiche Spende neuer Brandschutzkleidung und zahlreicher Feuerwehrgerätschaften, darunter auch etwa 80 Atemschutzgeräte. Gemeinsam mit dem Team works!-Tandem und zwei weiteren Ausbildern der European Fire & Rescue Support Association e.V. aus Deutschland wurden in Lehrgängen und Workshops der richtige Umgang und die professionelle Nutzung der Geräte während eines Noteinsatzes erprobt sowie Taktiken und Aufgabenverteilungen entwickelt. Dabei stellte der junge Feuerwehrmann fest, wie wertvoll der Austausch sein kann: „Fachlich konnte ich andere Gerätschaften als unsere standortüblichen Geräte kennenlernen. Auch konnte ich andere Taktiken beobachten, die ich gerne an unserem Standort in Deutschland ausprobieren möchte. Ich bin beeindruckt von dem Einfallsreichtum und Improvisationsgeschick der kenianischen Kollegen.“

  • Die Ergebnisse der Workshops werden auf Pinnwänden festgehalten. Im Hintergrund projiziert ein Beamer eine Präsentation an die Wand.
    Erst die Theorie, dann die Praxis! In den Kursen werden neben der Vermittlung neuer Inhalten auch mögliche Einsatzszenarien durchgespielt.
  • Während einer Übung tragen zwei Einsatzkräfte eine bewusstlose Person eine Treppe hoch. Die Bewusstlosigkeit wird von einer dritten Person nur simuliert.
    Freiwillige Teilnehmende simulieren bewusstlose Opfer. Durch die Übungen sind die Einsatzkräfte für den Ernstfall gut vorbereitet.
  • Die Einsatzkräfte tragen volle Ausrüstung mit Atemschutzmasken und laufen zum Übungsplatz. Die Sonne scheint und im Hintergrund sind Bäume und Palmen zu sehen.
    Auf zum Übungsplatz! Auch bei warmen Temperaturen ist es wichtig, eine vollständige Ausrüstung zu tragen.
  • Ein Kursteilnehmer übt einen Tragegriff um eine vermeintlich bewusstlose Person alleine tragen zu können. Ein Kursleiter zeigt den richtigen Griff.
    Die richtige Technik ist wichtig, um im Einsatz die Feuerwehrleute und Opfer zu schützen.
  • Mehrere Einsatzkräfte rollen Löschschläuche in einem Hauseingang aus.
    Verschiedene Situationen können am besten in der Praxis erprobt werden. Dabei zeigen sich, wie wichtig gute Einsatzpläne sind.
  • Im Vordergrund liegt ein Atemschutzgerät auf einem Tisch. Im Hintergrund unterhalten sich Kurs-Teilnehmende.
    Im Einsatz zählt das Vertrauen und der Verlass auf die anderen. Daher sind neben der Theorie und Praxis auch das gegenseitige Kennenlernen und der Austausch zentral.
  • Die Ergebnisse der Workshops werden auf Pinnwänden festgehalten. Im Hintergrund projiziert ein Beamer eine Präsentation an die Wand.
    Erst die Theorie, dann die Praxis! In den Kursen werden neben der Vermittlung neuer Inhalten auch mögliche Einsatzszenarien durchgespielt.
  • Während einer Übung tragen zwei Einsatzkräfte eine bewusstlose Person eine Treppe hoch. Die Bewusstlosigkeit wird von einer dritten Person nur simuliert.
    Freiwillige Teilnehmende simulieren bewusstlose Opfer. Durch die Übungen sind die Einsatzkräfte für den Ernstfall gut vorbereitet.
  • Die Einsatzkräfte tragen volle Ausrüstung mit Atemschutzmasken und laufen zum Übungsplatz. Die Sonne scheint und im Hintergrund sind Bäume und Palmen zu sehen.
    Auf zum Übungsplatz! Auch bei warmen Temperaturen ist es wichtig, eine vollständige Ausrüstung zu tragen.
  • Ein Kursteilnehmer übt einen Tragegriff um eine vermeintlich bewusstlose Person alleine tragen zu können. Ein Kursleiter zeigt den richtigen Griff.
    Die richtige Technik ist wichtig, um im Einsatz die Feuerwehrleute und Opfer zu schützen.
  • Mehrere Einsatzkräfte rollen Löschschläuche in einem Hauseingang aus.
    Verschiedene Situationen können am besten in der Praxis erprobt werden. Dabei zeigen sich, wie wichtig gute Einsatzpläne sind.
  • Im Vordergrund liegt ein Atemschutzgerät auf einem Tisch. Im Hintergrund unterhalten sich Kurs-Teilnehmende.
    Im Einsatz zählt das Vertrauen und der Verlass auf die anderen. Daher sind neben der Theorie und Praxis auch das gegenseitige Kennenlernen und der Austausch zentral.

Für Julian Schwab steht fest, was er aus der Team works!-Hospitation mitnimmt: „Durch die Arbeit mit den kenianischen Kollegen lernt man sich auf einer Ebene kennen, die ich als Tourist wahrscheinlich nie erleben würde. Sowohl privat als auch beruflich kann ich mitnehmen, dass man das Leben wesentlich entspannter nehmen kann, als den Stress, den wir uns die ganze Zeit machen.“

Du hast auch Lust, neue Perspektiven einzunehmen und dich fachlich mit Kolleginnen und Kollegen in einem afrikanischen Land auszutauschen? Dann hat Team works! in Afrika genau das Richtige für dich im Angebot:

Informiere dich hier zu deinen Möglichkeiten mit Team works!

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