„Ich würde den jungen Leuten raten, sich auch an anderen außerplanmäßigen Aktivitäten zu beteiligen, die ihren Horizont erweitern werden.“

Erica, 29 Jahre alt, ist eine Elektrotechnikerin aus Ghana. Sie konnte im Unternehmen Sunnycontrol in Bottrop neue Berufserfahrungen im Bereich Installation und Wartung von Photovoltaik-Anlagen sammeln.

Das Interview

Hallo Erica, in welchem Unternehmen hast du deine Hospitation absolviert? Was waren deine Haupttätigkeiten?

Meine Hospitation fand bei SunnyControl Photovoltaic statt. Zu meinen Hauptaufgaben gehörten die Wartung und Instandhaltung von Solarmodulen sowie die Demontage, deren Nachverfolgung und das Auswechseln durchgebrannter Sicherungen in Sicherungskästen.

Was hast du während deiner Hospitation gelernt, sei es von deinen Kolleg*innen, Vorgesetzten oder selbstständig? Und welche deiner Fähigkeiten konntest du weitergeben?

Ich habe gelernt, wie man Solarmodule wartet und repariert, sowie einige Vorsichtsmaßnahmen, die man bei der Arbeit beachten muss. Ebenso was bei der Demontage von Solarmodulen zu beachten ist. Ich habe auch gelernt, wie man in einer multikulturellen Atmosphäre arbeitet und wie man die eigene Meinung bei der Arbeit äußert.

Meinem Chef konnte ich die Idee von solarbetriebenen Elektroautos vorstellen.

Erica kniet auf einem Dach mit vielen Solarmodulen. Ihr Blick ist auf die Hände gerichtet, während sie einen Akkuschrauber benutzt.
Erica arbeitet eigenständig an Solarmodulen auf einem Dach in Gladbeck.

Warum hast du dich für Team works! und das DAJW entschieden?

Ich habe mich für Team works! und das DAJW entschieden, weil ich denke, dass beides hervorragende Plattformen für jugendlichen Aktivismus sind. Hier wird jungen Menschen ermöglicht, ihre Meinungen und Ansichten zu den Zielen der nachhaltigen Entwicklung zu äußern, welche ein globales Anliegen sind. Es ist eine fantastische Umgebung zum Lernen, zur Entwicklung von Fähigkeiten und zum Sammeln von Erfahrungen.

Was hat dich am meisten überrascht?

Am meisten überrascht haben mich die Recycling-Alternativen und die Systeme zum Management von Abfall, die den Ortsansässigen auf Umwegen eine Art von Einkommen verschaffen.

Welche Vorteile hat es, ein Tandem mit einem erfahrenen Experten zu bilden?

Man kann durch die gemeinsame Arbeit vor Ort lernen und dank der Erfahrungen der Experten am Arbeitsplatz Erfahrungen aus erster Hand erhalten.

Der ehemalige Minister Dr. Gerd Müller vom BMZ und eine weitere männlich gelesene Person sehen Erica an, die ein Mikrofon hält und zu ihnen spricht.
Erica spricht mit dem ehemaligen Minister Dr. Gerd Müller am „Tag der Begegnung“ im Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Welchen Rat würdest du anderen jungen Menschen geben, die sich für eine Hospitation in Deutschland interessieren?

Ich würde den jungen Leuten raten, während ihrer Hospitation gewissenhaft zu lernen und gegebenenfalls einen Beitrag zu leisten, zudem zu versuchen, sich auch an anderen außerplanmäßigen Aktivitäten zu beteiligen, die ihren Horizont erweitern werden.

Nenne drei Dinge oder Erfahrungen, die du aus deinem Auftrag mitnimmst:

  1. Der Einsatz von Windkraftanlagen zur Erzeugung alternativer Energiequellen, die den Wind effektiv nutzen.
  2. Die Ehre, einen Minister [Dr. Gerd Müller, Vorgänger von Svenja Schulze, BMZ] zu treffen und meine Gedanken zu den SDGs zu diskutieren.
  3. Der Aufbau eines engen Netzwerks außerhalb der Arbeit und stabiler beruflicher Beziehungen.

Was wirst du nie vergessen?

Ich werde nie vergessen, dass ich meinen Chef, Herrn Friedhelm Ochmann, bei seinem Musikunterricht mit älteren Patienten in einer Reha-Einrichtung unterstützen konnte.

Erica sitzt auf einem Sofa mit einer Gitarre in den Händen. Sie lächelt in die Kamera.
Erica spielt Gitarre.

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