„Wissenstransfer konnte auf diese Weise sehr gut in beide Richtungen stattfinden.“

Klaus Gengenbach wohnt in Berlin. Mit dem SES hat er schon 16 Einsätze hinter sich. Der Diplom-Betriebswirt ist ein echter Experte für Tourismus und Hotellerie. Deshalb hat er Anna, einer jungen Fachkraft, im Rahmen ihrer Team works! Hospitation nach Uganda begleitet – in ein Öko-Hotel.

Das Interview

Hallo Herr Gengenbach, wohin sind Sie gemeinsam mit Anna genau gereist, wo hat sie ihre Hospitation mit Team works absolviert?

Anna hat ihre Hospitation im CVK Lakeside Resort absolviert. Dabei handelt es sich um ein bekanntes Öko-Tourismus-Hotel unweit des Kibale Nationalparks im Westen von Uganda.

 

 

Sie haben Anna als Teil eines sogenannten Tandems begleitet, das ist bei Team works! so üblich. Was hat Sie an der Begleitung der jungen Fachkraft gereizt?

Die Aussicht auf die Arbeit im Team hat mich einfach begeistert. Dadurch, dass es sich ja sozusagen um ein „intergenerationales“ Tandem handelt, konnten wir beide neue Sichtweisen auf bestimmte Dinge kennenlernen und uns darüber austauschen – was sehr gewinnbringend war. Wissenstransfer konnte auf diese Weise sehr gut in beide Richtungen stattfinden.

Das Foto zeigt Anna und Klaus. Die beiden sind an einem Aussichtspunkt und hinten ihnen liegt ein See. Sie knien hinter einem blauen Schild mit der Aufschrift „Top of the world“ und lächeln in die Kamera.
Die junge Fachkraft Anna mit ihrem Tandem-Partner Klaus Gegenbach.

Was konnten Sie denn von Anna lernen, wovon haben Sie profitiert? Gab es wiederum etwas, das Sie ganz konkret weitergeben konnten?

Es war sehr erhellend, durch Anna mit Sichtweisen einer Vertreterin der jüngeren Generation auf touristische Angebote und deren Ansätze zur Lösung von Problemen konfrontiert zu werden. Darüber hinaus konnte ich viel über den Umgang mit Social Media lernen. Im Gegenzug habe ich meine langjährigen Erfahrungen aus der Touristik und der Hotelbranche weitergeben. Dazu gehört sicherlich der Umgang mit Konflikten, zum Beispiel beim Personal. Ich konnte außerdem einiges durch die Erklärung von Fachbegriffen und Kennziffern oder auch die Darstellung von wirtschaftlichen Zusammenhängen beitragen.

Das Foto zeigt Anna und Klaus. Sie sitzen gemeinsam mit drei männlich gelesenen Personen um einen Tisch in einem Lokal. Alle Personen blicken in die Kamera und lächeln.
Beim Zusammensitzen in den interkulturellen Austausch kommen.

Worin liegt für junge Fachkräfte aus Ihrer Sicht der Nutzen einer Hospitation in einem Unternehmen im Ausland? Hat das Unternehmen selbst auch etwas davon?

Ich denke, für Anna war es eine gute Gelegenheit, die Realität im Betrieb kennenzulernen und zu erproben, wie sie theoretische Erkenntnisse situationsgerecht einsetzen kann. Die Auseinandersetzung mit einer anderen Kultur fördert mit Sicherheit das Verständnis von jungen Menschen für andere Sichtweisen und fördert außerdem tolerantes Verhalten sowie soziale Kompetenz – Dinge, die Unternehmen gerne bei ihren Mitarbeitenden sehen. Und die Unternehmen? Sie erhalten eine Einschätzung und Bewertung durch einen „Blick von außen“. Anna ist neben ihrer Rolle als Fachkraft ja auch eine Vertreterin der jungen Generation – und damit wichtiger Teil der aktuellen und zukünftigen Zielgruppe des Hotels. Das ist natürlich auf viele andere Unternehmen übertragbar. Neue und frische Sichtweisen schaden nie und erweitern auch den Horizont der handelnden Personen in den Unternehmen.

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