Projektarten

Über Teams up! Jugendbegegnungen für nachhaltige Entwicklung können drei Arten von Projekten gefördert werden:

  1. der entwicklungspolitische außerschulische Jugendgruppenaustausch,
  2. Begleitprojekte, die die Qualität des Jugendaustauschs steigern und Strukturen oder auch Projektpartner stärken sowie
  3. Modellprojekte, die von besonderer Relevanz für die entwicklungspolitisch ausgerichtete internationale Jugendarbeit sind.
Gruppenfoto einer Jugendgruppe vor dem Cape Coast Castle in Ghana. Sie halten ein Banner mit den 17 Nachhaltigkeitszielen in der Hand.
Globale Partnerschaften stärken.

Entwicklungspolitischer Jugendgruppenaustausch

Im Fokus von Teams up! Jugendbegegnungen für nachhaltige Entwicklung steht der entwicklungspolitische Jugendaustausch zwischen Jugendgruppen aus Deutschland und afrikanischen Ländern. Die Gruppen arbeiten über einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren im gegenseitigen Austausch an einem gemeinsamen Projekt, das sich inhaltlich mit einem der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen befasst. In diesem Zeitraum finden eine Hin- und eine Rückbegegnung der Jugendgruppen in Deutschland sowie im Partnerland statt. Die persönlichen Begegnungen werden pädagogisch vor- und nachbereitet und durch Phasen der digitalen Zusammenarbeit ergänzt.

So können beispielsweise Frauenfußball-Vereine ein Gender-Equality-Projekt anstoßen, Pfadfindergruppen gemeinsame Aktionen zu Upcycling in der Umweltbildung durchführen oder Theatergruppen eine szenische Auseinandersetzung mit globalen Ungleichheiten und Menschenrechten erarbeiten.

Voraussetzungen

  • Die Teilnehmenden sind zwischen 16 und 30 Jahre alt.
  • Die Teilnehmenden haben ihren dauerhaften Aufenthalt in Deutschland beziehungsweise den teilnehmenden Partnerländern.
  • Die Hin- und Rückbegegnung ist auf eine Gruppe von mindestens fünf und maximal zehn Personen je Land zuzüglich der Gruppenleitungen begrenzt.
  • Die Begegnungen im jeweiligen Gastland dauern jeweils mindestens 14 und maximal 30 Tage. An- und Abreisetage werden dabei nicht eingerechnet.
  • Ausnahmen in Bezug auf Alter und Gruppengröße sind möglich, müssen aber gesondert begründet und genehmigt werden.

Bildergalerie mit Projektbeispielen

Begleitprojekte

Die Förderung von Begleitprojekten hat zum Ziel, die Qualität von Teams up! Jugendbegegnungen für nachhaltige Entwicklung zu steigern sowie Projektpartner und Strukturen zu stärken.

Zielgruppen sind Einrichtungen der Jugendarbeit, Jugendbildung und Entwicklungszusammenarbeit. Sie können als selbstständige Projekte oder als einzelne Maßnahme innerhalb eines Austauschprojekts beantragt werden.

Gefördert werden insbesondere folgende Vorhaben:

  • Begegnungen für den Aufbau von Strukturen von Partnerschaften. Die Begegnungen dauern mindestens fünf Projekttage.
  • Maßnahmen zur Verbesserung der Qualität von durchgeführten Projekten im Rahmen der Jugendbegegnungen für nachhaltige Entwicklung.
  • Maßnahmen zur internationalen Kooperation und Vernetzung der jeweiligen Projektpartner untereinander sowie der Akteurinnen und Akteure von der Programmlinie Teams up! miteinander.
  • Qualifizierung und Fortbildung der mitwirkenden Fachkräfte der Antragspartner.
  • Erstellung von Material zur Qualitätssicherung oder Weiterentwicklung von Methoden und Konzepten internationaler Jugendbegegnungen und Jugendaustauschprogrammen im Sinne des Programms.
  • Projekte, die dazu beitragen, das Interesse am internationalen Jugendaustausch zwischen Partnern aus Deutschland und afrikanischen Ländern zu steigern.
  • Projekte, die dazu beitragen, neue Zielgruppen zu erschließen, die bisher wenig oder nichts mit entwicklungspolitisch orientierten Freiwilligendienst- und Austauschprogrammen zu tun hatten.

Modellprojekte

Modellprojekte sind Vorhaben mit neuen Ansätzen, die von besonderer Relevanz für die entwicklungspolitisch ausgerichtete internationale Jugendarbeit sind (Entwicklung, Erprobung, Überprüfung und Weiterentwicklung von Methoden und Konzeptionen, Aufbau von Strukturen wie Netzwerke oder Kooperationen) und auf andere Organisationen übertragen werden können. Für Modellprojekte gelten keine Beschränkungen in Bezug auf Alter oder Gruppengröße.

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