Antragstellung

Bevor ein Projektantrag im Rahmen von Teams up! gestellt werden kann, muss der deutsche Projektpartner die Trägerprüfung durchlaufen haben und die partnerschaftliche Konzeption des Projekts erfolgt sein.

Zu den Voraussetzungen

Die Antragstellung

  • ist an Antragsfristen gebunden und
  • erfordert einen vollständig ausgefüllten Projektantrag.

Antragsfristen

Die Antragsfrist orientiert sich am geplanten Projektbeginn und an den Gesamtausgaben des Projekts. Die Projektanträge müssen mindestens drei Monate vor dem geplanten Projektstart eingereicht werden.

Projektanträge bis zu 50.000 Euro (Gesamtausgaben)

Projektstart Antragsfrist
im 1. Quartal eines Jahres 30. September des Vorjahres
im 2. Quartal eines Jahres 31. Dezember des Vorjahres
im 3. Quartal eines Jahres 31. März des gleichen Jahres
im 4. Quartal eines Jahres 30. Juni des gleichen Jahres

Projektanträge über 50.000 Euro (Gesamtausgaben)

Projektstart Antragsfrist
2022 30. September 2021
2023 30. September 2022

Projektantrag

Der ausgefüllte Projektantrag enthält ein fachlich-pädagogisches Konzept, dass bei Bedarf durch ein zusätzliches Dokument ergänzt werden kann. Darüber hinaus müssen ein vollständiger Finanzierungsplan sowie ein Sicherheits- und Krisenkonzept beigefügt werden.

Fachliches und pädagogisches Konzept

Jedem Projektantrag liegt ein fachliches und pädagogisches Konzept zugrunde, das gemeinsam von den Projektpartnern erarbeitet wird. Darin soll deutlich werden, wie die Auseinandersetzung mit einem der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDG) und die pädagogische Begleitung des Projekts geplant sind. Darüber hinaus soll aus dem pädagogischen Konzept der Beitrag zur Umsetzung der Ziele von Teams up! wie Partnerschaftlichkeit, Nachhaltigkeit oder Diversität ersichtlich werden.

Das Konzept berücksichtigt folgende Projektphasen:

  • Vorbereitung des gesamten Projekts und der Hinbegegnung
  • Hinbegegnung in einem der beiden Partnerländer
  • Zwischenphase: Nachbereitung der Hinbegegnung und Vorbereitung der Rückbegegnung mit Fokus auf dem ausgewählten SDG
  • Rückbegegnung im zweiten Partnerland
  • Nachbereitung der Rückbegegnung und des gesamten Projekts

Förderleitlinie Teams up! Jugendbegegnungen für nachhaltige Entwicklung

Finanzierungsplan

Der Finanzierungsplan muss alle geplanten zuwendungsfähigen Ausgaben und Einnahmen enthalten.

  • Der Finanzierungsplan ist verbindlich.
  • Es handelt sich um eine Anteilsfinanzierung, bei der bis zu 75 Prozent der Gesamtausgaben durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert werden können.
  • Alle Ausgaben sollen im Sinne der Partnerschaftlichkeit ausgewogen zwischen den Projektpartnern aufgeteilt werden.
  • Berechnungsgrundlagen müssen genau angegeben werden, damit nachvollziehbar ist, wie sich die geplanten zuwendungsfähigen Ausgaben jeder Position zusammensetzen.
  • Beachtet werden müssen die Bestimmungen des Bundesreisekostengesetzes (BRKG).
  • Personalausgaben müssen sich am Tarif des Öffentlichen Dienstes (TVöD) und Honorare an der Honorarstaffel für Fortbildungsveranstaltungen orientieren.
  • Pauschalen sind nicht zuwendungsfähig. Als zuwendungsfähig gelten nur Ausgaben, die tatsächlich anfallen und belegt werden können.

Finanzierungsplan (PDF, 1.5 MB)
Ausfüllhilfe Finanzierungsplan (PDF, 127.4 KB)

Sicherheits- und Krisenkonzept

Das Sicherheits- und Krisenkonzept muss

  • die Kommunikationswege und Maßnahmen im Krisenfall beschreiben sowie
  • eine für alle Teilnehmenden durchgängig erreichbare Notfalltelefonnummer beinhalten.

Außerdem müssen sich alle deutschen Teilnehmenden in der Elektronischen Erfassung von Deutschen im Ausland (ELEFAND-Liste) eintragen.

ELEFAND-Liste des Auswärtigen Amts

Downloads

Hinweis

Alle hier verlinkten Dokumente sind auch im Dokumentencenter zu finden.

Der Antrag kann vollständig oder in Teilen auf Deutsch, Englisch oder Französisch eingereicht werden.

Zum Dokumentencenter

Antragsprozess

Der Antragsprozess für Teams up! gliedert sich nach erfolgreicher Trägerprüfung in folgende Schritte:

  1. Bei Bedarf erhalten interessierte Organisationen vor Antragstellung eine individuelle Beratung durch Engagement Global.
  2. Bearbeitung aller notwendigen Formulare sowie Erstellung eines fachlichen und pädagogischen Konzepts im Antrag, eines Finanzierungsplans sowie eines Sicherheits- und Krisenkonzepts.
  3. Elektronische Zustellung aller Antragsunterlagen an:

    jugendbegegnungen@engagement-global.de

    und postalische Einreichung des Antrags mit den Unterschriften von beiden Projektpartnern an Engagement Global gGmbH, Friedrich-Ebert-Allee 40, 53113 Bonn
  4. Formale, inhaltliche und finanzielle Prüfung des Antrags durch Engagement Global.
  5. Gegebenenfalls Nachfragen und Korrekturschleife.
  6. Weiterleitung des Antrags von Engagement Global mit einer Stellungnahme an das BMZ.
  7. Bei positivem Entscheid: Erstellung des Weiterleitungsvertrags und Unterzeichnung durch beide Projektpartner.