17 Goals - All project reports
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Haki Sasa durch Bildung
Das Projekt fördert inklusive und gerechte Bildungschancen gemäß SDG 4 durch ein interkulturelles Lernprogramm, das formale und non-formale Bildung verbindet. Zentrale Elemente sind Workshops sowie Begegnungen mit Schulen und Bildungsinitiativen in Deutschland, auf dem tansanischen Festland und in Sansibar sowie Kooperationen (siehe Punkt 6). Die Teilnehmenden setzen sich mit Ungleichheit, Empowerment und globalen Bildungsstrukturen auseinander. Ein pädagogisches Theaterprojekt nach der Methode des Theaters der Unterdrückten bildet den Kern der informellen Bildung: Erfahrungen, Wissen und Emotionen werden kreativ verarbeitet und in einem gemeinsam entwickelten Stück reflektiert. Theater dient als Lernraum für Selbstwirksamkeit, Perspektivwechsel und gesellschaftliche Teilhabe.
Assiléassimé - main dans la main - Hand in Hand
Wir möchten uns in künstlerischer Form mit dem SDG "weniger Ungleichheiten" auseinandersetzen. Welche Ungleichheiten existieren immer noch zwischen dem globalen Norden und Süden, aber auch zwischen den einzelnen Mitgliedern der Gruppen? Zwischen Männern und Frauen, verschiedenen Religionen und Millieus? Wie können wir zusammenarbeiten, ohne diese Ungerechtigkeiten zu verstärken? Die Teilnehmenden werden sich online kennenlernen, gegenseitig in ihre künstlerische Arbeit einführen und unter theaterpädagogischer Anleitung ein Inszenierungskonzept entwickeln. Dieses wird während der Begegnungsphase weiterentwickelt und eine gemeinsame Aufführung gestaltet. Als thematischen Input werden die Gruppen kolonial geprägte Orte und interkulturelle Austauschzentren in Togo besuchen.
U4S (United for Sustainability)
Gemeinsam für unsere Zukunft: Jugendliche aus Deutschland und Kamerun lernen voneinander und wachsen zusammen – online, vor Ort und im Rahmen eines zweiwöchigen Austauschs. In Workshops beschäftigen sie sich mit Klimaschutz, Müllvermeidung und kreativem Upcycling. In Kamerun entsteht ein Schulgarten als grüner Lernort, in Deutschland gestalten die Jugendlichen aus Altem Neues – mit Ausstellung oder Mitmachaktion. Dabei geht es nicht nur um Wissen, sondern ums Tun: miteinander, nachhaltig und mit echten Ideen für den Alltag.
CONSTRUCTORES 2026 - Tanztheater für die Erde
Das trinationale Projekt verbindet Umweltbildung, künstlerischen Ausdruck und interkulturelles Lernen, um Jugendliche für das SDG 15 und nachhaltige Ernährung zu sensibilisieren. CONSTRUCTORES greift hierbei die in den Vorprojekten entwickelte Methodik „Tanztheater als empathischer Weg zu einer nachhaltigen Welt“ auf. Neben Wissensvermittlung kommen pädagogische Ansätze des embodied learning und künstlerische Ausdrucksformen zum Einsatz, die sinnliches Erleben, Empathie und Engagement fördern. Durch ganzheitliche Lernerfahrungen und kreative Gestaltungs- und Begegnungsräume wird interkulturelles Lernen vertieft. In künstlerischen Präsentationen vermitteln die Teilnehmenden ihre SDG15-Visionen als kulturelle Botschafter*innen und Citizens of the Earth an die breite Öffentlichkeit.
Across Borders, Beyond Bias - Youth Advocating for Gender Equality
Das Projekt fördert SDG 5 & die Beteiligung junger Menschen in Deutschland und Simbabwe. Sie tauschen Erfahrungen & Herausforderungen im Engagement für Geschlechtergerechtigkeit aus. Ziel ist es, nachhaltige Beteiligungsmöglichkeiten zu entwickeln und Strategien zur Bewältigung von Hindernissen zu erarbeiten. Besonders in Simbabwe tragen junge Frauen die Last unbezahlter Pflegearbeit, sind Zwangsehen ausgesetzt und kämpfen um Zugang zu Bildung, Gesundheit und wirtschaftlichen Chancen. Die Teilnehmenden lernen sich und die Herausforderungen in Bezug auf SDG 5 ihrer jeweiligen Länder kennen, tauschen sich aus, nehmen an Workshops teil, führen Gespräche mit zivilgesellschaftlichen und politischen Akteuren und entwickeln Materialien für die breite Öffentlichkeit und Entscheidungsträger:innen.
ROOTS OF MUSIC - Musical Diversity
Ungleichheit hat viele Gesichter: Im Projekt werden Ursachen von Ungleichheit wie Kolonialismus, wirtschaftliche Entwicklung Rassismus, Migration und Demokratieentwicklung kritisch beleuchtet und Handlungsansätze in künstlerisch- kreativen Workshops entwickelt. Die Gemeinsamkeiten und Unterschiede beider Kulturkreise werden u.a. digital diskutiert und, Berührungspunkte und Entwicklungsoptionen werden dann im gemeinsamen Musizieren ausgelotet. Im Zentrum stehen die Formate „Improvisation & Interaction“, in denen mithilfe jazzspezifischer partizipativer Methoden Musik als nonverbale Sprache erprobt wird. Dabei entsteht ein gleichberechtigter Dialog durch Zuhören, Interaktion und gemeinsames Musizieren. Die Ergebnisse werden live präsentiert und einem breiten Publikum erlebbar gemacht.
"Die Bühne gehört uns allen" - Eine deutsch-togoische Jugendbegegnung
Gesamtgesellschaftlich soll das Projekt die Gleichstellung der Geschlechter durch Kunst und Kultur fördern und einen interkulturellen Dialog darüber anstoßen. Die Teilnehmenden recherchieren persönliche Erfahrungen und Sichtweisen zur Geschlechtergleichstellung, indem sie soziale, trans-, subkulturelle und politische Aspekte untersuchen. In begleitenden Workshops sollen mit Hilfe des „Theaters der Unterdrückten“ inklusive, empowernde Alternativen erarbeitet werden. Auf Basis des gesammelten Materials entsteht eine Theater-Performance, die sowohl von individuellen Geschichten als auch von gesellschaftlichen Herausforderungen erzählt, bei denen Darstellende und Publikum globale Chancen (er)leben. Die Performance wird in beiden Ländern aufgeführt und von Diskussionsrunden begleitet.
Internationaler Fußballaustausch zwischen Braunschweig und der Nelson Mandela Bay Municipality (NMBM)
Der Lehndorfer TSV fördert Geschlechtergleichheit im Sport, indem er Mädchen sowohl in gemischten Teams als auch in eigenen Mannschaften spielen lässt. Dieser Ansatz stärkt ihr Selbstbewusstsein und ihre gesellschaftliche Sichtbarkeit. Das erfolgreiche Modell soll nun in der Partnerregion Südafrika erprobt und weiterentwickelt werden. In mehreren Projektphasen setzen sich die Teilnehmerinnen mit sozialen Gegebenheiten in beiden Ländern auseinander. Ziel ist es, geschlechterübergreifende Trainings anzubieten, die sportliche und soziale Kompetenzen fördern. Zwei große Turniere sollen die Erfolge der Teilnehmenden sichtbar machen und die Öffentlichkeit sensibilisieren. So entsteht ein nachhaltiger Beitrag zur Geschlechtergerechtigkeit und internationalen Zusammenarbeit im Sport.
Die Töchter und Söhne Egalias
Der Lübecker Jugendring e.V. (DE) plant gemeinsam mit seinem Projektpartner: Kigamboni Community Charity NGO (TZ) ein entwicklungspolitisches Begegnungsprojekt mit Inklusionscharakter für jeweils 10 Jugendliche/junge Erwachsene plus 2 Begleitende.
Make Music Not War
Das Projekt „Make Music Not War“ ist eine Jugendbegegnung, die Musik und non-formale Bildung einsetzt, um Frieden, Versöhnung und interkulturellen Dialog zu fördern. NaturKultur e.V. hat bereits vier frühere Ausgaben dieser Jugendbegegnung mit europäischen Teilnehmenden durchgeführt. Nun möchten wir die Reichweite des Projekts erweitern indem wir jungen Musiker*innen aus Ruanda die Teilnahme ermöglichen. Zentrales Ziel ist es, junge Menschen aus Deutschland und Ruanda zusammenzubringen, voneinander zu lernen und gemeinsam friedensfördernde kulturelle Produkte zu entwickeln. Mithilfe von Methoden wie Songwriting-Workshops und Konfliktlösungsformaten entwickeln die Teilnehmenden Empathie, produzieren kreative Ergebnisse wie ein Friedensalbum und bauen grenzüberschreitende Beziehungen auf.