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Make Music Not War
Das Projekt „Make Music Not War“ ist eine Jugendbegegnung, die Musik und non-formale Bildung einsetzt, um Frieden, Versöhnung und interkulturellen Dialog zu fördern. NaturKultur e.V. hat bereits vier frühere Ausgaben dieser Jugendbegegnung mit europäischen Teilnehmenden durchgeführt. Nun möchten wir die Reichweite des Projekts erweitern indem wir jungen Musiker*innen aus Ruanda die Teilnahme ermöglichen. Zentrales Ziel ist es, junge Menschen aus Deutschland und Ruanda zusammenzubringen, voneinander zu lernen und gemeinsam friedensfördernde kulturelle Produkte zu entwickeln. Mithilfe von Methoden wie Songwriting-Workshops und Konfliktlösungsformaten entwickeln die Teilnehmenden Empathie, produzieren kreative Ergebnisse wie ein Friedensalbum und bauen grenzüberschreitende Beziehungen auf.
OurStory - Revisiting History in Memorial Places
In unserem Projekt OurStory - Revisiting History in Memorial Places schaffen wir eine Auseinandersetzung mit Erinnerungsorten in Südafrika und Deutschland mittels historisch-politischer Bildung und Theaterpädagogik. Theatermethoden ermöglichen emotionale und (auto-)biographische Zugänge. Erinnerungskulturen an die Kolonialzeit, Apartheid, die NS-Zeit und die dt. Teilung sowie das Fortwirken der Geschichte in die Gegenwart werden beleuchtet. Es entstehen traumsensitive Vermittlungskonzepte und Methoden für einen transnationalen Dialog.
Expect. Explore. Experience. - Erwarten. Erkunden. Erleben.
Ein Austauschprojekt für junge Erwachsene mit tänzerischen (Vor-)Erfahrungen. In der Auseinandersetzung mit SDG 16 und den historischen kolonialen und postkolonialen Strukturen, der Reflexion von coloniality und colonialism sowie dem Kennenlernen und Untersuchen von Erfahrungen und Ästhetik im zeitgenössischen Tanz wird eine Tanzperformance erarbeitet. Miteinander und mit Publikum in beiden Ländern wird eine Auseinandersetzung über Fragen von Frieden und Gerechtigkeit im postkolonialen Kontext geführt
Mehr über Richard Kandt
Memos und NAR streben an, mit dem Begleitprojekt "Mehr über Richard Kandt", Teams up! Jugendbegegnungen künftig so zu gestalten, dass sie zur Aufarbeitung des während der deutschen Kolonialherrschaft in Ostafrika begangenen Unrechts und damit zur Verwirklichung von SDG 16 beitragen. Neben Vertreter:innen der Antragsteller sind Fachkräfte der Erinnerungspädagogik und non-formalen Bildung aus Deutschland und Ruanda beteiligt. Das Projekt besteht aus einer Reihe von netzwerkbildenden Maßnahmen, insb. einer Studienreise und einer Zukunftswerksatt.
ŋusẽ “celebrating peace and strength in diversity“
ŋusẽ ist ein Wort aus der ghanaischen Ewe-Sprache und bedeutet "Stärke".
Das Projekt zielt darauf ab die Teilnehmenden durch Tanz und Theater zu vereinen, um die Bedeutung von Gerechtigkeit und Frieden hervorzuheben. Es stärkt ihre individuelle Identität und Persönlichkeit, damit sie selbstbewusst als aktive Bürger*innen in ihrer Gesellschaft agieren können. Gleichzeitig werden sie sensibilisiert für soziale Strukturen, die Ungerechtigkeit, Krieg und Chancenungleichheit fördern. Das Projekt legt zudem großen Wert auf die Aufarbeitung der kolonialen Geschichte und ihrer Auswirkungen auf die heutige Gesellschaft. Durch die gegenseitige Wertschätzung der gemeinsamen Stärken, Interessen, Leidenschaften und Kulturen der Teilnehmenden wird Frieden und Selbstbestimmung gefördert. Denn wir glauben daran, dass Frieden und Gerechtigkeit entstehen, wenn Menschen sich selbst respektieren, lieben, verstehen und unterstützen.
Creating Places - Cultural education as an impact on participation
Im ersten Jugendaustausch beleuchten wir die Lebenswelt der jungen Teilnehmer*innen beider Partnerländer in Bezug auf die Qualität und Quantität von kulturellen Bürgerbeteiligungsformen. Wir beziehen uns hierbei auf das SDG 16, Unterziel 16.7, nämlich dafür zu sorgen, dass die Entscheidungsfindung auf allen Ebenen bedarfsorientiert, inklusiv, partizipatorisch und repräsentativ ist und verbinden diese Zielorientierung mit der Fragestellung, wie weit Kunst und Kultur dafür eine Unterstützung sein kann.
Taking steps towards Justice: Youth Exchange between Germany & South Africa
The participants become conscious of different forms of injustice, their own position in society and SDG 16. They graduate as multipliers and make an active contribution in their environments to achieve the SDGs. Throughout the project, they will work on a documentary and a workshop concept to share their insights with the broader public. The project partners will use this material to expand their work in both countries. To strengthen global collaborations, all stakeholders develop teamwork and digital skills.
TRACES
Mit Jugendlichen aus Deutschland und Togo möchte dieses Projekte koloniale „Spuren" in Berlin und Lomé untersuchen. Das Projekt verläuft nach folgenden Fragestellungen: Welche Rolle spielt die koloniale Geschichte bis heute in den beiden Ländern? Wie ist die koloniale Vergangenheit noch präsent? Mit Mitteln des Theaters untersuchen wir diese Fragen und loten Strategien aus, um mit diesen Spuren umzugehen. Wir möchten die Jugendlichen mit Ihrer eigenen Verantwortung konfrontieren und gemeinsam mögliche Handlungsoptionen entdecken.
Sharing the Past - Shaping the Future
In 2019, Memos e.V. from Berlin and the NGO Never Again Rwanda (NAR) will carry out a weltwärts youth exchange in the framework of UN Agenda 2030. In April, at the occasion of the 25th commemoration of the Rwandan genocide, the Memos- group will join forces with their partners in Kigali. In July, NAR will visit Germany. Their collaboration will focus on the promotion of Sustainability Goal 16 by exploring how young people can enhance the capacities to combat violence and to build peace.
Unity in Diversity
Unsere Partnerschaft zwischen Mainz, Augsburg und Kenia steht ab 2017 unter dem Thema "Unity in Diversity". Sowohl in Deutschland als auch in Kenia stehen 2017 große Wahlen an. Aufgrund der
gesellschaftlichen Situation in beiden Ländern wollen wir uns mit den fundamentalen Themen Extremismus, Demokratie und Integration beschäftigen.Wir sehen uns als Jugend besonders in der
Verantwortung uns für eine friedvolle und gerechte Gesellschaft stark zu machen.